Ried
Kirchthal

Ried Kirchthal

Auf einer sehr ebenen Fläche, die von Nordost bis Südost ausgerichtet ist, liegt die Ried Kirchthal nördlich des Ortes Eibesbrunn kurz vor dem Ort Wolkersdorf auf ca. 180 Metern Seehöhe. Besonders auffällig ist das warme Mirkoklima in dieser Lage. Die Riede liegt im Übergangsbereich zwischen dem pannonischen Tiefland und dem Weinviertler Hügelland und wird klimatisch klar vom kontinental-pannonischen Klima geprägt.

Dieses zeichnet sich durch hohe Sonneneinstrahlung, heiße Sommer, kalte Winter und geringe Jahresniederschläge aus. Die Bezeichnung „Kirchthal“ ist historisch schon im Franziszeischen Kataster aus dem Jahre 1822 angegeben. 

Geologie und Boden

Unsere Reben wachsen hier auf einem Schwarzerde-Boden aus Löss. Spaziert man im Weingarten, ist die Schwarzerde gleich auf den ersten Blick erkennbar, da der Boden mit viel Humusgehalt dunkel gefärbt ist. Die teils meterdicke und sehr fruchtbare Humusschicht eignet sich hervorragend für unsere Reben, die sich hier ihren Weg in einer niederschlagsarmen Gegend bahnen müssen. Löss ist kalkhaltiger Gesteinsstaub (Schluff), der in den vegetationsarmen Kaltphasen der Eiszeit aus dem Alpenraum mit den kahlen Vorfeldern der Gletscher und Flussebenen hier angeweht wurde und jetzt einen lehmig-sandigen, immer kalkigen und gut speicherfähigen Boden mit ausgewogener chemischer und mineralogischer Zusammensetzung bildet.

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